Die Zahl der Hauptwohnsitzwohnungen lag im Jahresdurchschnitt
2011 bei 3.650.400; dieser hochgerechnete Wert, der im neuen Mikrozensus
auch die Zahl der Privathaushalte widerspiegelt, liegt um etwa 26.000
über jenem des Jahres 2010.
Zu den bestausgestatteten Wohnungen mit Badezimmer
oder Duschnische, WC und Zentralheizung (Ausstattungskategorie A) zählten
2011 bereits 92,0% gegenüber 91,4% im Jahr 2010 und nur 86,4% im Jahr2001.
Substandardwohnungen (Ausstattungskategorie D – ohne WC innen)
kamen 2011 nur mehr auf 1,5%, vor zehn Jahren (2001) noch auf 3,2%.
Gegenüber dem österreichischen Durchschnitt hatten diese Substandardwohnungen
in Wien jeweils deutlich höhere Anteile (2011: 4,6%; 2001: 8,7%).
Unterschiede in den Anteilen von Wohnungen nach dem
Rechtsverhältnis bewegen sich im Jahresvergleich nur im Bereich von
Zehntelprozentpunkten: Wohnungen von Hauseigentümern und -eigentümerinnen
waren 2011 wie auch 2010 (39,3%) etwa zwei Fünftel, Eigentumswohnungen
lagen 2011 bei 10,7%, 2010 waren es 11,1%; auch Hauptmietwohnungen hatten
in den beiden Jahren nahezu konstante Anteile von zwei Fünftel. Im
Gegensatz zur Wohnungsausstattung ergaben sich in Bezug auf das Rechtsverhältnis
auch im Zehnjahresabstand (2001: Hauseigentum 41,8%, Wohnungseigentum
10,9%, Hauptmiete 39,3%) kaum veränderte Anteile.
Hinweis: Tabellen mit der Quellenangabe „Mikrozensus“
sind zumeist tief gegliedert; bei allen bundesweit hochgerechneten Wohnungshäufigkeiten
unter 16.000 Wohnungen und davon abgeleiteten Werten beträgt der näherungsweise
berechnete relative Stichprobenfehler mindestens +/-20% bei 95% statistischer
Sicherheit. Für Bundeslandergebnisse überschreitet der relative Stichprobenfehler
die 20%-Marke bei hochgerechnet weniger als … Wohnungen (Bgl.
4.000, Ktn. 6.000, NÖ. 16.000, OÖ. 16.000, Sbg. 6.000, Stm. 13.000,
Tirol 8.000, Vbg. 3.500, Wien 22.000).