Kraftfahrzeuge - Bestand
Kfz-Bestand 2011
Zum Stichtag 31.12.2011 waren in Österreich laut
Statistik Austria insgesamt 6,2 Mio. Kraftfahrzeuge (Kfz) zum Verkehr
zugelassen, um 1,7% mehr als ein Jahr zuvor. Auf die anteilsmäßig
wichtigste Fahrzeugart Pkw (Anteil: 72,9%) entfielen 4,51 Mio. Stück
(+1,6%); der Dieselanteil betrug 55,5% (rd. 2,5 Mio. Fahrzeuge); bei
den land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wurden 436.315 (+1,0%),
bei den Lastkraftwagen (Lkw) 390.704 (+2,8%) Stück gemeldet. Unter
den einspurigen Fahrzeugen waren 409.675 Motorräder (Motorräder und
Leichtmotorräder; +4,3%) und 301.650 Motorfahrräder (-0,7%) zum Verkehr
zugelassen.
Auch 2011 prägte die Marke VW mit 923.018 Stück
(Anteil: 20,5%) aller zugelassenen Pkw das österreichische Straßenbild.
Weitere Marken unter den TOP 10 waren Opel mit einem Marktanteil von
7,9%, gefolgt von Audi (6,8%), Ford (6,1%), Renault (inkl. Dacia; 5,5%),
Mercedes (inkl. Smart und Maybach; 5,3%), BMW (inkl. MINI; 5,1%), Peugeot
(4,5%), Skoda (4,4%) und Toyota (4,2%).
41,3% des Kfz-Bestandes entfallen allein auf die Bundesländer Niederösterreich
und Oberösterreich. Wien trägt 13,4% zum Kfz-Bestand bei.
Mit 618 Pkw je 1.000 Einwohner wies das Burgenland
den höchsten Motorisierungsgrad
aller Bundesländer auf, gefolgt von Niederösterreich (612), Kärnten
(591), Oberösterreich (589) sowie der Steiermark (568), Salzburg (527),
Vorarlberg (512) und Tirol (505). Wien, zu Beginn der 1970er Jahre noch
führend, lag 2011 mit 394 Pkw je 1.000 Einwohner im Bundesländer-Ranking
an letzter Stelle, das vor allem auf die hohe Verfügbarkeit an öffentlichen
Verkehrsmitteln zurückzuführen ist.
Im Langzeitvergleich wird erstmals 1970 mit insgesamt 1,20 Mio.
Pkw die Millionengrenze überschritten. Seit 1990 nahm der Pkw-Bestand
um mehr die Hälfte (+50,9% bzw. um 1,52 Mio.) auf 4,51 Mio. Stück
zu. Diese Zunahme ist auf die dieselbetriebenen Pkw zurückzuführen,
die im selben Zeitraum um mehr als das Sechsfache bzw. um mehr als 2,1
Mio. auf 2,5 Mio. Stück zulegten; der Bestand benzinbetriebener Pkw
ging hingegen um 22,7% zurück.