Die 3,9 Mio. unselbständig Erwerbstätigen (ohne Lehrlinge) erzielten 2010 ein mittleres Bruttojahreseinkommen
von
Werden die Einflüsse von Teilzeit und nicht ganzjähriger Beschäftigung ausgeklammert und nur Personen
berücksichtigt, die laut Lohnsteuerdaten Vollzeit beschäftigt sind
und im Jahr 2010 mindestens 360 Tage im Jahr unselbständig erwerbstätig
waren (ohne Lehrlinge), so betrug das mittlere Bruttojahreseinkommen
der Frauen
2010 gab es ca. 2,0 Mio. Pensionistinnen und Pensionisten mit Wohnsitz in Österreich
(inkl. Beamtinnen und Beamte in Ruhe). Sie bezogen ein mittleres Bruttojahreseinkommen von
Im Vergleich zum Jahr 2009 stiegen die Einkommen der unselbständigen
Erwerbstätigen im Mittel um 0,3% (2009:
Bei Zeitvergleichen muss allerdings berücksichtigt werden, dass neben der individuellen Entwicklung (z.B. durch kollektivvertragliche Lohnerhöhungen, Beförderungen, Pensionserhöhungen etc.) auch die Zusammensetzung der betrachteten Gruppe von Einkommensbezieherinnen und -beziehern eine Rolle spielt. Wenn eine größere Zahl von Erwerbstätigen mit unterdurchschnittlichen Einkommen dazukommt (z.B. Berufseinsteiger), kann das mittlere Einkommen sinken, ohne dass die übrigen Erwerbstätigen tatsächlich Einbußen erleiden. Auch die Veränderung der mittleren Pensionseinkommen ist teilweise durch Struktureffekte bedingt: neu hinzukommende Pensionsbezieherinnen und -bezieher verfügen im Mittel über höhere Einkommen als ältere Pensionistinnen und Pensionisten.
Bei einer Untergliederung nach Beschäftigtengruppen müssen neben den Anteilen an Teilzeitbeschäftigten
weitere strukturelle
Unterschiede berücksichtigt werden: insbesondere ungleiche Anteile
nicht ganzjähriger Beschäftigung sowie unterschiedliche Qualifikations-
und Altersstruktur. So sind beispielsweise Beamte und Beamtinnen deutlich
älter, weisen ein höheres Ausbildungsniveau auf und sind kaum Teilzeit
beschäftigt. Bei einer Reihung der Beschäftigtengruppen nach dem Median der Bruttojahreseinkommen stehen männliche Beamte an der Spitze