Gehirn, Zentralnervensystem

Krebserkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) sind überwiegend Hirntumore und machten im Jahr 2009 rund 1,6% aller bösartigen Neubildungen und 2,6% aller Krebstodesfälle aus. Männer sind etwas häufiger als Frauen von dieser Krebsdiagnose betroffen (289 Männer und 282 Frauen).

Die altersstandardisierten Erkrankungsraten nahmen in den letzten Jahren zwar zu, lagen 2009 jedoch 15% unter den Werten von 1999. Das kumulierte Erkrankungsrisiko eines bösartigen Gehirntumors ging in den letzten Jahren tendenziell zurück. Das Erkrankungsrisiko für einen Mann lag 2009 bei 0,5%, für eine Frau bei 0,4% (jeweils bis zum 75. Lebensjahr).

Die altersstandardisierte Sterblichkeit an Krebs des ZNS ist im Verlauf der letzten 12 Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

    
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Gehirn und Zentralnervensystem (C70-C72) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gehirn und Zentralnervensystem (C70-C72) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gehirn und Zentralnervensystem (C70-C72) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gehirn und Zentralnervensystem (C70-C72) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gehirn und Zentralnervensystem (C70-C72) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen des Gehirns im Zeitverlauf


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