Nicht-Erwerbspersonen

Im Jahresdurchschnitt 2011 gab es im Alter von 15 oder mehr Jahren 2.739.400 Nicht-Erwerbspersonen (1.091.300 Männer, 1.648.100 Frauen). Als komplementäre Größe zu den Erwerbspersonen sank die Zahl der Nicht-Erwerbspersonen in den letzten Jahren.

Deutliche Unterschiede ließen sich nach dem Geschlecht erkennen: Ausschließlich haushaltsführende Personen waren im Jahr 2011 fast nur Frauen (354.500). In Pension befanden sich ebenfalls weit mehr Frauen als Männer (930.500 gegenüber 775.700), zurückzuführen auf die höhere Lebenserwartung und das niedrigere Pensionsantrittsalter. Auch bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren bzw. Studentinnen und Studenten überwogen die Frauen (219.600 zu 173.500).

Hinweis: Beim ILO-Konzept gilt eine Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Personen mit aufrechtem Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den Erwerbstätigen inkludiert. Als arbeitslos gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Beim Lebensunterhaltskonzept geben die Respondenten ihren sozialen Status selbst an. Nach diesem Konzept zählen bis 2003 Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 12 Stunden als erwerbstätig, ebenso Personen in Elternkarenz mit aufrechtem Dienstverhältnis; ab 2004 gilt ausschließlich Selbstzuordnung. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung in Privathaushalten.

    
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