Im Jahresdurchschnitt 2011 betrug die Zahl der Erwerbspersonen
nach dem ILO-Konzept insgesamt
Die Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen betrug 2011 75,3%, jene der Männer 81,1% und der Frauen 69,5%. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern entwickelte sich in den letzten Jahren unterschiedlich. Bei den Männern betrug die Erwerbsquote im Jahr 2001 79,3% und liegt nun geringfügig darüber (81,1%). Bei den Frauen ließ sich hingegen eine Zunahme von 7,3 Prozentpunkten erkennen, welche vor allem auf Frauen mittleren Alters zutraf.
Beim Lebensunterhaltskonzept, welchem eine Selbstzuordnung der Respondentinnen
und Respondenten zu einer bestimmten sozialen Gruppe zugrunde liegt,
fiel die Zahl der Erwerbspersonen deutlich geringer aus. Danach gab
es im Jahr 2011
Hinweis: Beim ILO-Konzept gilt eine Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Personen mit aufrechtem Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den Erwerbstätigen inkludiert. Als arbeitslos gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Beim Lebensunterhaltskonzept geben die Respondenten ihren sozialen Status selbst an. Nach diesem Konzept zählen bis 2003 Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 12 Stunden als erwerbstätig, ebenso Personen in Elternkarenz mit aufrechtem Dienstverhältnis; ab 2004 gilt ausschließlich Selbstzuordnung. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung in Privathaushalten.
| Ergebnisse im Überblick: Erwerbsstatus im Quartalsvergleich | |||
|---|---|---|---|
| Bevölkerung nach Erwerbsstatus und Geschlecht seit 1994 | ![]() | ||
| Bevölkerung nach Lebensunterhalt und Geschlecht seit 1994 | ![]() |
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